Kastrations- und Registrierpflicht für KatzenIn Rheinland-Pfalz sind die  Verbandsgemeinden Brohltal und Maifeld sowie die Stadt Worms Vorreiter. Sie haben 2017 Katzenschutz-Verordnungen eingeführt. Wir wollen, dass möglichst viele  Verbandsgemeinden und Städte Katzenschutz-Verordnung erlassen. Warum?  Mit diesen Verordnungen werden die Katzenhalter verpflichtet, ihre Katzen zu kennzeichnen, zu registrieren und vor allem unfruchtbar machen zu lassen. Wir finden, diese Verpflichtung ist absolut notwendig, um verantwortungslose Katzenhalter in die Pflicht zu nehmen. Die bisherigen Kastrationsmaßnahmen, die seit den 1980er Jahren systematisch von Vereinen ganzjährig durchgeführt werden, können das sprichwörtliche Katzenelend nur bedingt verhindern. Denn egoistische Katzenhalter kümmert die unkontrollierte Vermehrung ihrer Katzen und Kater nicht. Die Welpen werden bestenfalls im Tierheim entsorgt, häufig bleiben sie sich selbst überlassen. Sie verwildern und vermehren sich. Die Anstrengungen der Tierschutz- und Katzenschutzvereine, diesen ewigen Kreislauf durch Einfangen, Kastrieren und Betreuung freilebender Katzengruppen zu unterbrechen, gleicht einer Sisyphusarbeit. Verantwortungslose Katzenhalter müssen rechtlich in die Pflicht genommen werden.

Um die Ist-Situation der Katzen im Gebiet zu erfassen haben wir einen Fragebogen für Vereine entwickelt.
Kastrations- und Registrierpflicht für Katzen - Menschen für Tierrechte RLP e.V.